Spannender Roadtrip durch die schwedische Wildnis auf dem Vildmarksvägen

Tosende Wasserfälle, Rentierherden und Sami-Kultur – auf einem Roadtrip auf der höchstgelegenen asphaltierten Straße Schwedens gibt es ganz viel zu entdecken.

 

Der Vildmarksvägen (Wildernessroad- Wildnisstraße) liegt im Grenzbereich zwischen den Provinzen Jämtland und Västerbottens Län in Nordschweden

und wird gern (von einheimischen Tourismusveranstaltern) als die letzte Wildnis Europas bezeichnet. Das ist vielleicht ist ein wenig übertrieben. Aber ein Abenteuer ist die Fahrt auf der etwa 360 Kilometer langen Schleife (mit dem ein oder anderen Umweg etwas weiter) nahe der Grenze zu Norwegen auf jeden Fall!

Deshalb nehme ich euch heute mit auf unsere Entdeckungstour auf dem

Vildmarksvägen

Wir erreichen seinen nördlichen Startpunkt, den kleinen Ort Vilhelmina an einem Sonntagnachmittag im Juni. Mittsommer ist gerade vorüber und wir sind den ganzen Tag quer durchs Land von der Ostküste bis hierhergefahren.

Unterwegs haben wir zum ersten Mal in unserem Leben die Grenze zu Lappland überquert. Für mich bisher immer der Inbegriff für Winter, Schnee und Kälte.

Heute aber ist Sommer und es hat 32 Grad im Schatten!

Vilhelmina

 mit ca. 4.000 Einwohnern liegt an der E45, der Europastraße, die vom Norden Norwegens bis in den Süden Italiens führt und eine der längsten Straßen und deshalb Hauptverkehrsroute Schwedens ist.

 

Viele Sehenswürdigkeiten gibt es in den kleinen Ort nicht. Interessant soll die Kirche und die daran angrenzende samische Kirchensiedlung sein. Angesichts der Temperaturen verlassen wir aber unseren klimatisierten Beni lieber nicht und erhaschen nur im Vorbeifahren einen flüchtigen Blick auf die Kirche (außerdem planen wir den Besuch eines anderen samischen Kirchendorfs für den nächsten Tag bei vorhergesagten etwas kühleren Temperaturen).

Kurz hinter Vilhelmina biegen wir von der E45 nach links ab

und erkennen schnell, dass wir unsere Traumstraße nun erreicht haben.

Dann also auf ins Abenteuer!

Wirklich außergewöhnlich spektakulär  sind die ersten Kilometer allerdings nicht (aber natürlich wunderschön!). Die Straße führt am riesigen Malgomaj-See entlang und die Landschaft unterscheidet sich nicht besonders von der, durch die wir die letzten Stunden gefahren sind.

Inzwischen ist es schon spät am Nachmittag. Die Hitze des Tages hat uns ziemlich erschöpft. Für den nächsten Tag sind kühlere Temperaturen vorhergesagt und deshalb wollen wir uns erst mal ein Übernachtungsplätzchen suchen, um dann morgen mit frischer Energie den Vildmarksvägen zu erkunden.

Der nördliche Teil Schwedens ist ja ein Paradies für freies Camping. Wegen der riesigen, recht einsamen Weite der Landschaft und des Jedermannsrechts (Allemansrätten), das in Schweden gilt, gibt es hier ein schier unerschöpfliches Angebot an Stellplätzen.

Wie wir unsere Übernachtungsplätze finden? Wahrscheinlich wie inzwischen die meisten Camper: vor allem mit der App „park4night“.

Am Ende des Malgomaj (etwa 65 Kilometer nach Vilhelmina) zeigt uns die App einen Übernachtungsplatz auf einem Berg an.  Das klingt gut, denn wir hoffen, dass es dort oben etwas kühler ist.

Also dann:  rechts abbiegen, dem Hinweisschild zum Aussichtspunkt nach, auf den

Stalonberget

Kurz vor dem Gipfel gibt es einen kleinen Stellplatz mit Picknicktischen und Blick auf den Malgomaj.

 

Wir aber fahren bis ganz nach oben auf das weite Plateau des ehemaligen Flugzeuglandeplatzes.

Wow, welch eine Rundumsicht! Und wir sind tatsächlich ganz alleine hier! Das können wir kaum glauben!

Unser Blick schweift über tiefgrüne Nadelwälder bis zu den schneebedeckten Bergen jenseits der Grenze in Norwegen!

Das hat sich doch gelohnt. Die Temperaturen sind hier wirklich angenehm, besonders als noch ein abkühlendes Gewitter vorbeizieht.

Das uns dann noch ein atemberaubendes Erlebnis beschert.

Welch ein unglaublich schöner Tagesabschluss!

Dafür müssen wir leider auf einen Sonnenuntergang verzichten, der hier oben sicher traumhaft wäre. Aber heute bleibt er hinter den Wolken verborgen.

Gute Nacht!

Apropos: wirklich als Nacht können wir das, was wir gerade hier erleben, nicht bezeichnen. Denn richtig dunkel wird es zu dieser Jahreszeit hier in Lappland nicht. Wir sind zwar noch unterhalb des Polarkreises und deshalb nicht im Bereich der Mitternachtssonne, aber zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang liegen nur etwa zwei Stunden, in denen eine leichte Dämmerung herrscht, bis es wieder hell wird. Da kommt unser Biorhythmus schon ein wenig ins Stolpern und wir brauchen viel weniger Schlaf als sonst (das merke ich extrem, denn ich bin normalerweise eine richtige Schlafmütze)

Deshalb sind wir am nächsten Morgen schon recht früh auf den Beinen. Und fahren den Stalonberget wieder hinunter auf den Vildmarksvägen.

Und der hält nun wirklich, was sein Name verspricht!

 

Auf einer Länge von etwa 60 Kilometern begleitet uns nun neben der Straße der Ångermanälven, der uns schon an der Ostküste als riesiger Strom kurz vor seiner Mündung ins Meer begegnet ist.

Und er bietet uns alle paar Kilometer einen Grund zum Anhalten und Gucken!

Denn auf seinem Weg aus den Bergen Richtung Südosten bildet er mit seinen Wassermassen wunderschöne Wasserfälle und wilde Stromschnellen, die immer einen Stopp wert sind.

 

Wie den

Dimforsen

 den

Litsjöforsen

und den (vielleicht als Fotomotiv bekanntesten)

Trappstegsforsen

Weil es noch recht früh am Tag ist und das Café am Trappstegsforsen noch nicht geöffnet hat, sind wir glücklicherweise noch fast alleine hier (als eine der größten Attraktionen des Vildmarksvägen habe ich von hier auch schon Fotos mit ziemlichen Touristenrummel gesehen).

 

An anderen Stellen durchfließt der Ångermanälven riesige Seen wie den Kultsjö

(oder auch den Malgomaj, an dem wir gestern entlanggefahren sind)

Mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund einfach ein wunderschönes Panorama, an dem wir uns kaum sattsehen können.

Nun, sooo weit vom Polarkreis (auf 66,5 Grd nördlicher Breite) sind wir nun doch nicht mehr weg.

Etwa 30 Kilometer nach dem Trappstegsforsen überqueren wir die malerische Brücke über den Kultsjön

und biegen kurz danach vom Vildmarksvägen rechts ab. Denn wir wollen einen besonderen Ort hier besuchen:

Fatmomakke

Nach etwa 7 Kilometern auf einer unbefestigten Schotterstrecke, die sich aber sehr gut fahren lässt (der Vildmarksvägen ist zwar die höchste asphaltierte Straße Schwedens– sobald wir ihn aber verlassen und auf eine Nebenstrecke fahren, ist Schluss mit Straßenbelag!),

erreichen wir das Ortsschild. Es ist zweisprachig (wie schon einige Straßenschilder zuvor).

denn wir befinden uns hier im Reich des letzten Ursprungsvolks Europas – der Sami!

Die Zeit, in der sie abwertend „Lappen“ genannt wurden (weil sie zum großen Teil in Lappland leben) sind zum Glück vorbei. Etwa 70 000 Sami gibt es wohl heute noch und sie leben im Norden Norwegens, Schwedens, Finnlands und Russlands. Auch wenn nicht mehr alle Sami heute noch Nomaden sind, die ihren Rentierherden hinterherwandern, haben sie sich doch ihre Kultur und ihre Sprache größtenteils bewahrt.

Und das können wir hier (für uns zum ersten Mal) erleben.

 

Fatmomakke ist seit Jahrhunderten ein Kirchdorf der Sami. Hier kamen die Nomaden mehrmals im Jahr zu ihren Kirchfesten zusammen.  Bis heute noch treffen sie sich hier zur Mittsommer-Feier.

An allen anderen Tagen ist der Ort wie ausgestorben und macht mehr den Eindruck eines Freilichtmuseums als eines richtigen Dorfes.

Vom Parkplatz aus schlendern wir über die Brücke am Friedhof vorbei

 zu den malerischen Holzhäusern und traditionellen Koten der Sami, die einst als Unterkunft während der Festtage errichtet wurden.

Die imposante Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und ist heute leider geschlossen. 

Viele Schilder erklären uns die frühere Nutzung der Gebäude und auch einiges über die Kultur der Sami. 

 Ein kleines Museum gibt´s auch.

Sehr interessant!

Und idyllisch!

Der kleine Umweg hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Ich hatte insgeheim gehofft, vielleicht dem ein oder anderen Sami in traditioneller Kleidung zu begegnen, hat aber leider nicht geklappt.

Dafür kann ich es mir nicht verkneifen, im einzigen (sehr kleinen) Geschäft des Ortes für den nächsten Winter ein paar warme Lappland-Souvenirs zu kaufen.

In Fatmomakke gibt es übrigens einen kleinen, sehr schön direkt am See gelegenen Natur-Campingplatz. Die Lage ist toll, die Sanitäranlagen angeblich weniger. Wir haben sie uns allerdings nicht näher angeschaut, weil wir von vornherein hier nicht übernachten wollten.

Für uns geht´s jetzt von Fatmomakke wieder die 7- Kilometer- Schotterpiste zurück auf den Vildmarksvägen.  Denn auf uns wartet noch ein Ziel, auf das ich mich schon sehr freue (und hoffe, dass ich nicht enttäuscht werde)

Wenige Kilometer weiter, in Klimpfjäll, nutzen wir noch die Gelegenheit, ein paar Kleinigkeiten einzukaufen, bevor es für uns hoch hinaufgeht. Nämlich nach

Stekenjokk

Drei Wochen zuvor wären wir hier ab Klimpfjäll nicht mehr weitergekommen, weil die Straße über das Stekenjokk-Plateau nur vom 6. Juni bis 15. Oktober geöffnet ist. Den Rest des Jahres ist sie unter Schneemassen versteckt.

Denn ab Klimpfjäll schraubt sich der Vildmarksvägen bis auf eine Höhe von 876 Metern hoch!

Um uns herum verändert sich die Landschaft zusehends: während wir zuerst noch Nadelwälder durchquert haben, umgeben uns weiter oben kleine Fjellbirken, bis wir die Grenze zur arktischen Vegetation erreichen – die baumlose Tundra!

Und schneller, als ich es mir geträumt hatte, haben wir die von mir lang ersehnte und erhoffte Begegnung:

Die Rentierherde sucht wohl auch Abkühlung an diesem warmen Sommertag und chillt auf den letzten Schneefeldern.

Nur ein kleines Stück weiter erreichen wir dann den großen Parkplatz auf dem Plateau, von dem wir schon einiges gehört haben.

Hier wollen wir den Rest des Tages und die Nacht verbringen. Es ist offiziell erlaubt, hier 24 Stunden stehen zu bleiben. Deshalb ist der Platz bei Campern sehr beliebt. Es gibt aber keinerlei Ausstattung, also auch keine Toilette (nur einen Müllcontainer).

Obwohl schon einige Wohnmobile vor uns da sind, finden wir ein schönes Plätzchen für Beni mit tollem Blick über die Hochebene und in die weite Landschaft bis nach Norwegen!

Nahezu jedes Auto, das den Vildmarkvägen fährt, hält hier an. Deshalb gibt es sogar einen kleinen Souvenirstand mit Schmuck, ein wenig Kleidung und sonstigen Sami-Produkten (ob sie wirkliche original von Sami stammen, habe ich nicht nachgefragt).

Und während wir noch unser Käffchen mit Aussicht genießen,

nähert sich schon das nächste Highlight:

Die gesamte Rentierherde mit geschätzten etwa 200 Tieren zieht am Parkplatz vorbei, über die Straße und weiter zu ihrem nächsten Ziel.

Welch ein Erlebnis!

Sie sind hier zuhause und haben immer Vorfahrt!

Bis 1989 war hier auf dem Stekenjokk-Plateau übrigens eine Kupfer-Mine, heute ist es Naturschutzgebiet.

Vor allem im Juli darf man sich hier zum Schutz der brütenden Vögel nicht von der Straße entfernen!

Einen herrlich chilligen Nachmittag und Abend verbringen wir hier,

auch wenn das kurze, aber heftige Gewitter verhindert, dass wir lange gemütlich draußen sitzen können.

Dann also Abendessen drin. 

Wenigstens haben wir unsere Stühle rechtzeitig vor dem Wind in Sicherheit gebracht und müssen sie nicht, wie ein Teil der anderen Camper, nach dem Gewitter einsammeln!

Und kurz vor Mitternacht dürfen wir doch noch einen (kleinen) Sonnenuntergang erleben!

Am nächsten Morgen ist herrliches Wetter und wir machen uns wieder auf den Weg.

Bevor wir die Hochebene verlassen, erhaschen wir nochmal in der Ferne den Blick auf unsere „neuen Freunde“.

Ab hier geht es abwärts. Wir verlassen die baumlose Tundra, fahren zunächst wieder durch denn den Fjellbirken-Gürtel, bis wir wieder auf Höhe der Nadelwälder sind.

Auf dieser Seite des Vildmarksvägen begleitet uns der Fluss „Faxälv“ mit seinen Wasserfällen

und Seen, wie dem Stora Blåsjön.

Kurz vor dem Stora Blåsjön kommen wir erst noch zur Abzweigung in das Bjurälvens Naturreservat. Das soll sehr interessant sein, weil der Fluss Bjurälven hier teilweise unterirdisch verläuft und es auch einige spannende Grotten geben soll. Tolle Wanderungen soll man hier machen können.

Wir verzichten heute aber auf den Besuch, weil es mit unserem Yoda einfach nicht geht (schließlich ist er in Menschenjahren schon fast 90!) und es zu warm dazu ist, um ihn für längere Zeit in Beni zu lassen. Die 32 Grad zwei Tage zuvor haben ihm gesundheitlich schon genug zugesetzt, da möchten wir ihn nicht noch mehr stressen. Den kühlen Wind oben auf dem Stekenjokk hat er aber genossen.

 

Aber ein letztes, besonderes Ziel steht noch auf unserer Liste und das wollen wir uns nicht entgehen lassen.

In Gäddede (dem ersten größeren Ort seit Vilhelmina, in dem wir auch tanken und Mittagessen einkaufen können) finden wir den Wegweiser, den wir gesucht haben. Nämlich den zum

Hällingsåfallet

Abseits des Vildmarksvägen holpern wir nun tatsächlich durch die Wildnis! Wir waren noch nie in Kanada, aber so ähnlich stellen wir es uns dort vor.

 

24 Kilometer weiter erreichen wir den Parkplatz (mit sauberen Toiletten!), stellen Beni ab und laufen die wenigen Meter zum Wasserfall.

Und sind geflasht!

Der wirklich absolut traumhafte Höhepunkt unserer ganzen Reise!!!

Tosend stürzen sich hier die Wassermassen des Hällingså 43 Meter in die Tiefe,

um dann in die längste wasserführende Schlucht Europas (88 Meter lang) weiterzufließen.

Welch ein Spektakel!

Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit leuchten die Pflanzen um den Wasserfall herum in kräftigem Grün. Das Sonnenlicht bricht sich in der Gischt und zaubert Regenbögen in die Schlucht!

Wirklich magisch! Wir fühlen uns wie in einem Märchen!

Zu beiden Seiten der Schlucht gibt es Wege zu Aussichtspunkten, von denen aus wir den Wasserfall aus allen Richtungen betrachten können.

Und das machen wir ausgiebig!

Hier könnten wir auch ein schönes Picknick mit Wasserfallblick machen (Tische und Bänke gibt es einige), aber wir haben ehrlicherweise keine Lust, unser Mittagessen vom Parkplatz bis hierher zu tragen.

Deshalb geht es, als wir uns endlich vom Anblick des Hällingsåfallet losreißen können, zurück auf die Schotterpiste.

Nach weiteren knapp 30 Kilometern Richtung Südosten erreichen wir wieder den asphaltierten Vildmarksvägen.

Nur ein kleines Stückchen weiter finden wir am Straßenrand einen absolut traumhaften Picknickplatz!

Hier wäre es sicher auch toll, die Nacht zu verbringen! Den Platz merken wir uns!

Mit dem atemberaubenden Erlebnis des Hällingsåfallet wollen wir unseren Roadtrip auf dem Vildmarksvägen für diesmal beenden (das könnte heute sowieso nichts mehr toppen!)

In Strömsund erreichen wir wieder die E45 und biegen hier Richtung Süden ab.

Ca. 360 Kilometer lang ist die Schleife von Vilhelmina nach Strömsund, die wir die letzten Tage gefahren sind. Die gesamte offizielle Vildmarksvägenrunde beträgt etwa 500 Kilometer, weil noch der Abschnitt auf der E45 zwischen Strömsund und Vilhelmina dazu gezählt wird (die wir aber nur ein ganz kleines Stück zwischen Meselefors und Vilhelmina gefahren sind)

Unser Fazit:

Auf der Vildmarksvägen-Karte, die auf der offiziellen Homepage zu finden ist (https://www.stromsund.se/7348.html ) sind insgesamt 48 Sehenswürdigkeiten auf der Runde aufgeführt. 

Wir haben aber nicht alle angefahren, sondern haben uns einige, die uns besonders interessiert haben, herausgepickt (manches ist auch einfach mit unserem Yoda nicht machbar)

Wir werden sicher wiederkommen und das Ein oder Andere, was wir diesmal links liegen gelassen haben, nachholen.

Unsere Tour auf dem Vildmarksvägen war wirklich ein erlebnisreiches Abenteuer, das ich jedem nur empfehlen kann, der die Natur (besonders in Skandinavien) liebt!

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