Meine Weltreise in Corona-Zeiten: Tag 5 – Arizona

Wenn wir zur Zeit auch nicht in die Welt reisen können, so können wir doch die weite Welt zu uns nach Hause holen.

Ich möchte euch täglich auf eine kleine Reise mitnehmen und zeigen, wie ihr auch in Euren eigenen vier Wänden andere Länder und Kulturen mit allen Sinnen erleben könnt! 

Jeden Tag stelle ich euch für ein Urlaubsland oder eine Region ein landestypisches Gericht, Musik, Lesestoff und die ein oder andere kleine Idee vor, um von zu Hause aus in andere Welten einzutauchen!

Probiert es aus und genießt es!

Tag 5: Arizona

Unendliche Weite,  wilder Westen,  Cowboys und Indianer – diese Vorstellung prägt unser Bild von Arizona.

Der „Grand Canyon State“ ist aber sehr vielseitig und hat viele sehr unterschiedliche Sehenswürdigkeiten zu bieten:

Im Norden den Grand Canyon

Im Süden den kulturellen Einfluss des Nachbars Mexiko

Sedona und das Red Rock Country

das grandiose Monument Valley

Die berühmte Route 66 führt auch einmal quer durch Arizona und hat hier mit dem kleinen Ort Seligman einen ihrer größten Hotspots überhaupt.

Großstädte wie Phoenix und Tucson

 Berge

Wüste

 und natürlich das Erbe des wilden Westens

Und wer einfach nur die Stille in atemberaubender Naturkulisse sucht, kann sie hier auf jeden Fall finden.

Ihr wollt Euch ein bisschen wie ein Cowboy am Lagerfeuer fühlen? Das ist auch zuhause nicht so schwer.

Cowboyfutter

Werft den Grill an! Denn ein gutes Rindersteak gehört einfach zu Arizona (und den gesamten USA)!

Ganz typisch dazu sind Sweet Potatoe Fries – Süßkartoffel-Pommes Frites- und (besonders im Süden ) Guacamole.

Musik

Die passende Untermalung für einen Wild-West-Abend ist natürlich amerikanische Country Musik. Ihr könnt gern auf die Klassiker wie Alabama, Johnny Cash, Hank Williams oder Willie Nelson zurückgreifen.

 Ich persönlich bin ein Fan der modernen Country Musik des Duos „Brooks &  Dunn“. Hört da doch gern mal rein

Lesestoff

Wer sich mit der Geschichte der Native Americans mal näher beschäftigen möchte, dem empfehle ich „Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses“ von Dee Brown, das das Schicksal der von uns „Indianer“ genannten Ureinwohner eindrucksvoll beschreibt.

 

Wenn ihr aber einen super spannenden Thriller bevorzugt, dann lege ich euch „Der stille Sammler“ von Becky Masterman ans Herz- eines meiner Lieblingsbücher, das entlang der Route 66 in Arizona spielt.

Äußerst unterhaltsame Kurzgeschichten über Arizona schreibt Gunhild Hexamer in ihrem Buch ” Arizona erleben- 33 Geschichten aus dem Land des Grand Canyon”

Gegen schlechte Träume:

Der Traumfänger (dreamcatcher) soll nach indianischem Glauben vor schlechten Träumen bewahren. Er besteht im Wesentlichen aus einem Netz in einem Weidenreifen, der noch mit persönlichen bzw. heiligen Gegenständen dekoriert wird. Er soll so funktionieren, dass die guten Träume durch das Netz gehen, die schlechten im Netz hängen bleiben und später durch die Morgensonne neutralisiert werden.

So einen Traumfänger könnt ihr euch ganz schnell selbst basteln.

Ihr baucht dazu:

  • einen Holzring oder Metallring
  • ein Band, eine Schnur oder Wolle
  • Garn
  • Perlen
  • Federn
  • Bänder, Kordeln
  • Schere
  • Bastelkleber

Wie geht’s?

  1. Knotet das Band oder die Wolle am Ring fest. Klebt eventuell den Knoten mit Bastelkleber zur zusätzlichen Fixierung an den Ring.
  2. Umwickelt den ganzen Ring mit dem ausgewählten Faden. Verknotet die Enden miteinander.
  3. Nun ist das Netz des Traumfängers an der Reihe. Bindet ein Ende des Garns an dem Ring fest. Wickelt das Garn in zehn Zentimeter Abstand um den Ring. Das ganze wiederholt ihr – aber nicht an dem Ring, sondern an den eben entstandenen Schlaufen gesetzt. Umwickelt nun jeweils die Mitte jeder einzelnen Schlaufe.
  4. Schlaufen immer weiter nach innen ziehen, bis ihr in der Mitte des Netzes angekommen seid. Wenn ihr möchtet, könnt ihr Perlen in das Netz einarbeiten.
  5. In der Mitte angekommen, schneidet ihr das Garn ab und verknotet es mit dem Geflecht.
  6. Das Grundgerüst des Traumfängers ist fertig, nur könnt ihr ihn individuell verzieren. An Bändern können Perlen, Federn oder andere Accessoires befestigt werden, die wiederum an den Ring geknotet werden. Eurer Fantasie und Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Habt schöne Träume, bis morgen!

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